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„Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne“mylogo

(Jean Paul)

Arne Sjöberg

Arne Sjöberg

Arne Sjöberg war ein Pseudonym des Schriftstellers Jürgen Brinkmann. Er gehörte zu den wenigen Autoren, die neben Gegenwarts- und Kriminalliteratur auch Science-Fiction schreiben.

Jürgen Brinkmann wurde am 28. Januar 1934 in Berlin geboren. Nach Abschluss der Oberschule arbeitete er von 1951 bis 1953 als Ofenarbeiter und Schweißer. Später absolvierte er eine Ausbildung zum Bibliothekar und arbeitete in diesem Beruf einige Jahre. Es folgte eine kurze Tätigkeit als Lektor in einem Leipziger Verlag.

Im Jahre 1965 erschien sein erster Roman „Frank Mellenthin“, der bei den Lesern sehr gut ankam. In ihm schildert der Autor die Probleme eines jungen Mannes in den Wirren des Nachkriegsdeutschlands. Aufgrund seines Erfolgs wurde Brinkmann ab 1966 freischaffender Schriftsteller.

In den folgenden Jahren erschienen die Gegenwartsromane „Augen, um zu sehen“ (1973) und „Der Pe-Wi kommt durch die Welt“ (1982). Unter dem Pseudonym Paul Evertier schrieb Brinkmann außerdem die Kriminalromane „Monsieur bleibt im Schatten“ (1971, gemeinsam mit Werner Schmoll), „Die sanfte Falle“ (1979) und „Man stirbt nicht ungefragt“ (1984).  Im Jahr 1974 wurde ihm der Kunstpreis der Stadt Leipzig verliehen.

Seinen ersten SF-Roman "Die stummen Götter" publizierte Brinkmann unter dem Pseudonym Arne Sjöberg im Jahr 1978. Nur wenige Jahre später folgte dessen Fortsetzung „Andromeda“. 1986 erschien seine einzige SF-Erzählung „Kein Weg zurück“ (in der Anthologie „Zeitreisen“).

Jürgen Brinkmann starb am 5. Juni 1997 in Leipzig.

Diese Romane und Erzählungen des Autors sind mir bekannt, und ich habe sie auch selbst gelesen:

 

Quellen

[1] Die Science-fiction der DDR - Autoren und Werke, Verlag Das Neue Berlin 1988 - herausgegeben von Erik Simon und Olaf R. Spittel, S. 236 – 238

Bild des Autors Arne Sjöberg - Zeichnung nach Bild in [1], S. 236

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