Life in the 22nd Century

Living in a better world!

Motto

Lesenswerte SF-Literatur entdecken und vorstellen.

„Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne“mylogo

(Jean Paul)

Noon: 22ndCentury

  • Alexander Kostylin

    Alexander Kostylin (2104 - ), Spitzname "Lin", wohnt zusammen mit Gnedych, Sidorow und Komow im Zimmer Nr. 18 der Anjudin-Schule. Er ist ebenfalls dabei, als seine Freunde heimlich eine Reise zur Venus planen.

  • Allu Sef

    allu sef
    © G.G.Makarow

    Allu Sef ist ein auf dem Saraksch lebender Gelehrter. Der ehemalige Professor ist Träger des Kaiserlichen Forschungspreises und gilt als einer der bedeutendsten Psychiater seines Landes.

  • Atomvulkan Golkonda

    05.07.2010

    Zum Inhalt

    Die Chius vor dem Start
    Grafiken: © I. A. Ilinski

    Eine Gruppe von sechs Raumfahrern unternimmt mit dem neuen Photonenraumschiff „Chius“ einen Flug zur Venus. Frühere Entdeckungsreisen zum Schwesterplaneten der Erde waren gescheitert. Entweder gelang es nicht zu landen, einige Expeditionen gingen verloren oder die Forscher mussten ohne Ergebnisse starten, konnten nur mit knapper Not ihr Leben retten. Die Venus gab ihre Geheimnisse nicht preis. Die dichte und stürmische Atmosphäre machte eine gezielte Suche nach einem geeigneten Landeplatz unmöglich und erschwerte den Flug über der Planetenoberfläche.

  • Das 20. und 21. Jahrhundert

    1957Anatoli Jermakow und Alexej Bykow werden geboren. ([4])

    1959Grigori Dauge wird geboren. ([4])

    1960 - 80 - Erforschung des Sonnensystems. ([4])

    2074 - Nach Professor Komlins Unfall wird das Institut für Gehirnforschung geschlossen.

    1981 - Besiedlung des Mars. ([4])

    1986 - Das erste Kind wird auf dem Mars geboren - Jewgeni Slawin. ([4])

    1989/90 - Expeditionen zur Venus. Das Rätsel Tachmasibs. ([4])

    1991 - Expedition der Chius. Erforschung der Urangolkonda auf der Venus. ([2])

  • Das 22. Jahrhundert

    2104Michail Sidorow und Gennadi Komow werden geboren. ([2])

    2109 - Der Bau des großen Schachtes zum Erdmittelpunkt wird begonnen. ([2])

    2110 - Bau der Null-Transport-Anlage auf dem Planeten „Regenbogen“. ([2])

    2112 - 14 - Bildung der Gruppe der Freien Suche (GFS). Beginn der dritten Welle der Expansion.

    2113- Entdeckung des Planeten Jaila. ([2])

    2113 - Entdeckung des Planeten Pandora. ([2])

  • Das vergessene Experiment

    19.03.2015

    Die Erzählung „Das vergessene Experiment" spielt im „Mittags"-Zyklus der Strugatzkis.

    Zum Inhalt

    Kyber trauen sich nicht in die Zone
    ©B.A.Alimow

    Irgendwo in Sibirien wird ein Experiment gestartet. Ergebnisse sind erst in ferner Zukunft zu erwarten. Bis dahin überlässt man die Versuchsanlage sich selbst. Die Zeit vergeht. Ein halbes Jahrhundert später wird in derselben Gegend ein Teilchenbeschleuniger gebaut. Dann geht etwas schief - Atomexplosion und radioaktive Strahlung rund um das Epizentrum. Die Gegend wird zur verbotenen Zone erklärt.

  • Der ferne Regenbogen

    20.05.2011

    Die Erzählung „Der ferne Regenbogen" spielt um 2156 im „Mittags"-Zyklus der Strugatzkis.

    Zum Inhalt

    Der ferne Regenbogen „Der ferne Regenbogen“ ist ein kleiner, weit von der Erde entfernter Planet. Auf ihm herrschen für menschliches Leben geeignete Umweltbedingungen. Einige Orte scheinen landschaftlich regelrecht paradiesisch zu sein. Auf dem Planeten leben neben vielen Wissenschaftlern auch Künstler und Touristen. Es gibt ein kleines Kinderstädtchen, in dem die Kinder der Bewohner aufwachsen und betreut werden.

  • Der Mittags-Zyklus der Strugatzkis

    Der Mittags-Zyklus ist ein fiktiver Weltentwurf in dem eine Reihe von Science-Fiction-Romanen der Autoren Arkadi und Boris Strugatzki angesiedelt sind. Ursprünglich hatten die Brüder so etwas nicht geplant. Jedoch verwendeten sie Charaktere und Ideen aus vorherigen Romanen wieder, vor allem, wenn es sich als nützlich erwies. Erst später begannen sie, Themen und Handlungsfäden aus verschiedenen Romanen zusammenzuführen, um neue Geschichten zu schreiben. Der Zukunftszyklus „Mittag, 22. Jahrhundert“ entspricht ihrer Vorstellung vom Leben der Menschen im Kommunismus. Im Englischen findet man auch den Begriff Noon-Universum.

    Was die Autoren unter dem Begriff Kommunismus in den 1960er Jahren verstanden hat Boris Strugatzki einmal so formuliert:

    „Die Wörter »Kommunismus«, »Kommunist«, »Kommunarde« bedeuteten uns damals viel. Insbesondere bedeuteten sie ein lichtes Ziel und reine Absichten. Wir brauchten gut ein Jahrzehnt, um zu begreifen, was wirklich los war… Dass der sowjetische Kommunismus und der Kommunismus, wie wir ihn verstanden, nicht mehr gemein hatten als eine Brillenschlange und die Intelligenz … Damals, zu Beginn der Sechzigerjahre, war »Kommunismus« für uns ein klares, funkelndes, absolutes Wort und bedeutete die Welt, in der man gern leben und arbeiten möchte.“ ([2] S. 641/642)

  • Der Weg zur Amalthea

    07.07.2010

    Zum Inhalt

    Raumflug mit Marsechse
    Grafiken: © L. J. Rubinstein

    Die Besatzung der Raumstation auf dem Jupitermond Amalthea benötigt Lebensmittel. Eine Gruppe von Raumfahrern macht sich deshalb mit dem Photonenfrachter "Tachmasib" auf dem Weg, um neuen Proviant zu liefern.

  • Die bewohnte Insel

    17.05.2011

    Der Roman „Die bewohnte Insel" stellt den ersten Teil der dreiteiligen Maxim-Kammerer-Reihe dar.

    Zum Inhalt

    Die bewohnte Insel
    © G. G. Makarow

    Maxim Kammerer, ein junger Mitarbeiter der „Gruppe für Freie Suche", strandet auf dem Planeten Saraksch. Sein Raumschiff wird kurz nach der Landung zerstört.

  • Die dritte Zivilisation

    22.05.2011

    Die Erzählung „Die dritte Zivilisation" spielt im „Mittags"-Zyklus der Strugatzkis.

    Zum Inhalt

    Der Knirps
    © L. J. Rubinstein

    Stas Popow, ein junger Kyber-Techniker, gehört zu einem Team, das die Möglichkeiten des Terraforming eines fremden Planeten untersucht. An der Expedition nehmen die Besatzungen von insgesamt zwölf Raumschiffen teil, die in verschiedenen Klimazonen des Planeten gelandet sind. Bei dem „Arche“ genannten Unternehmen handelt es sich um eine kosmische Hilfsaktion für die Zivilisation auf dem Planeten Panta. Dessen Sonne wird sich innerhalb kurzer Zeit zu einer Supernova entwickeln und alles Leben vernichten. Die Pantianer leben auf einer relativ niedrigen Entwicklungsstufe und sind nicht in der Lage, sich selbst zu helfen, ahnen zudem auch nichts von der drohenden Katastrophe.

  • Die Erprobung des SKK (Die Erprobung des SKYBEK)

    12.01.2012

    Zum Inhalt

    Erprobung des SKK
    © Boris Alimov

    Am Anfang treffen wir auf den Ingenieur Akimow, der mit der Programmierung und Justierung eines neuartigen Computersystems beschäftigt ist. Akimow steht kurz vor dem Abschluss dieses Projekts und präsentiert seiner Freundin Nina voller Stolz das Ergebnis monatelanger Arbeit. Das System kybernetischer Kundschafter - kurz SKK - ist ein selbstorganisierendes System und besteht aus einer zentralen Steuereinheit und drei Zusatzgeräten, die äußerlich an Gottesanbeterinnen erinnern. Das SKK wird eine Expedition unter Leitung von Anton Bykow bei der Erforschung eines fernen Planeten unterstützen. Das kybernetische System soll unbekannte Gefahren entdecken und den Forschern Empfehlungen geben, was dagegen unternommen werden kann.

  • Die Hauptcharaktere

    10.03.2015

    Abalkin, Lew

    Lew Abalkin
    © Valter Edgar

    Lew Abalkin wird am 6. Oktober 2138 auf der Erde geboren. Offiziell sind seine Eltern Wjatscheslaw Zjurupa und Stella Abalkina. Beide nehmen 2135 am „Project Jormala“ teil und verschwinden mit dem Raumschiff „Finsternis“ im schwarzen Loch EN-200.056. Die Eltern hatten vor Projektbeginn befruchtete Eizellen hinterlassen. Diese Praxis ist im 22. Jahrhundert üblich, wenn Wissenschaftler-Paare an Experimenten mit geringen Überlebenschancen teilnehmen.

    In Wahrheit jedoch ist Abalkin eins der "Findelkinder". Nur wenige Menschen kennen seine wahre Herkunft. Sikorsky empfiehlt, Abalkin zum Progressor auszubilden.

    Ab 2160 arbeitet er auf Saraksch. Besonders interessiert ihn der Kontakt zu den Kopflern. Schlussendlich führt er die diplomatischen Verhandlungen zwischen ihnen und der Erde im Jahr 2162.

    Von 2162 bis 2163 ist er für das Saraksch-Teilprojekt „Kopfler im Weltraum" zuständig. Im Jahr 2163 bilden Abalkin und Wepl ein einzigartiges Mensch-Kopfler-Duo. Sie arbeiten gemeinsam bei der erfolglosen Rettungsaktion "Tote Welt" auf Esperanza mit.

  • Die Wanderer

    Die Wanderer sind eine intelligente Spezies im Mittags-Zyklus der Autoren Arkadi und Boris Strugatzki. Der Heimatplanet der Wanderer ist unbekannt.

  • Die Wellen ersticken den Wind

    18.05.2011

    Der Roman „Die Wellen ersticken den Wind" stellt den letzten Teil der dreiteiligen Maxim-Kammerer-Reihe dar.

    Zum Inhalt

    Im Jahr 2225 schreibt Maxim Kammerer an seinen Memoiren. Er ist mittlerweile 89 Jahre alt. Es handelt sich dabei nicht um Memoiren im eigentlichen Sinne. Kammerer blickt auf die Geschehnisse um die „Große Offenbarung" im Jahr 2199 zurück. Dieses Ereignis erschütterte die gesamte Menschheit. Die Menschen sahen sich mit Sachverhalten konfrontiert, mit denen niemand gerechnet hatte.

    Erde im 22. JahrhundertIm Jahr 2199 ist Maxim Abteilungsleiter der Kommission für Kontrolle (KomKon 2). Einer seiner Mitarbeiter ist Toivo Glumow. Der junge Mann hat ähnlich wie Kammerer eine Ausbildung zum Progressor durchlaufen, danach einige Zeit in dieser Funktion gearbeitet, um später den Entschluss zu fassen, wieder auf die Erde zurückzukehren.

  • Ein Käfer im Ameisenhaufen

    18.05.2011

    Der Roman „Ein Käfer im Ameisenhaufen" stellt den zweiten Teil der dreiteiligen Maxim-Kammerer-Reihe dar.

    Zum Inhalt

    Maxim und Lew
    © Valter Edgar

    Lew Albakin, ein überaus erfolgreicher und talentierter Agent der Erde, hat seinen Einsatzort im Inselimperium auf dem Planeten Saraksch verlassen. Ein Arzt, zu ihm gesandt, um eine Routineuntersuchung an ihm vorzunehmen, wurde enttarnt und getötet. Albakin flieht daraufhin zur Erde, nimmt aber keinen Kontakt mit seiner Dienststelle auf, sondern hält sich verborgen.

  • Eine Chronologie des Mittags-Zyklus

    Arkadi und Boris Strugatzki haben es stets vermieden, konkrete Angaben über die zeitliche Einordnung ihrer Romane und Erzählungen zu machen. In den Quellen werden teilweise unterschiedliche Jahreszahlen genannt.

    Für meinem Versuch einer Chronologie habe ich hauptsächlich folgende Quelle eingesetzt:

    [1] Хищные вещи века; Чрезвычайные происшествия; Полдень, XXII век - Terra Fantastica, Санкт-Петербург 2001 (S. 12 - 15)

    Für die darin veröffentlichte Chronologie des XXI. und XXII. Jahrhunderts werden folgende Quellen angegeben:

    1. Тим Вандерер. «Всплеск в тишине».

    2. Вадим Казаков. «ХХII век»

    3. Михаил Шавшин. «ХХII век: опыт хронологии».

    Die Texte wurden ins Deutsche übersetzt, bearbeitet und um zusätzliche Informationen erweitert. Daten aus anderen Quellen habe ich kenntlich gemacht.

    [2] Russische Wikipedia: Artikel Хронология мира Полудня veröffentlicht unter dieser Lizenz. (Stand 09.02.2012)

    [3] The Chronicles of the XXII Century (erstellt von M. Shavshin) mit freundlicher Genehmigung durch Vladimir Borisov (Redakteur).

    [4] Михаил НАЗАРЕНКО - «ИСТОРИЯ БУДУЩЕГО» БРАТЬЕВ СТРУГАЦКИХ: еще один опыт хронологии

  • Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein

    11.08.2011

    Der Roman „Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein" spielt im „Mittags"-Zyklus der Strugatzkis.

    Zum Inhalt

    Don Rumata
    Don Rumata

    Im 22. Jahrhundert entdecken Forscher bei ihren Reisen durch das Weltall einen Planeten, der in vielerlei Hinsicht der Erde gleicht. Während auf der Erde die Menschen in einer friedlichen und glücklichen Welt leben, herrschen auf dem Schwesterplaneten mittelalterliche Verhältnisse.

    Von der Erde ausgesandte Kundschafter studieren das Leben der Bewohner. Sie haben strikte Anweisung, nur zu beobachten und sich keinesfalls einzumischen. Anton ist einer von ihnen. Getarnt als Rumata von Estorien lebt er bereits einige Jahre in Arkanar am Hof des Königs. Er ist ein angesehener Adliger und sehr beliebt. Man schätzt sein einnehmendes Wesen und sein vornehmes Auftreten. Sogar seine Feinde zollen ihm Respekt und Achtung. Gerühmt und gepriesen werden Rumatas überlegene Fähigkeiten im Umgang mit dem Schwert. Man glaubt, er sei unverwundbar. Außerdem scheint er über unbegrenzte finanzielle Mittel zu verfügen.

  • Fluchtversuch

    18.03.2015

    Der Roman „Fluchtversuch" spielt im „Mittags"-Zyklus der Strugatzkis.

    Zum Inhalt

    Fluchtversuch
    ©Heldur-Jaan Viires

    Eigentlich wollen Anton und Wadim nur zur Pandora und Tachorge jagen. Aber dann taucht dieser komische Typ auf und fragt, ob er nicht mitkommen könne. Er will möglichst weit weg von zu Hause. Ein Planet mit atembarer Luft und halbwegs angenehmen Klima wäre nett.

    Saul verhält sich zudem eigenartig, trägt immer seine Aktentasche unter dem Arm und hat von den einfachsten Dingen des Lebens keine Ahnung. Nebenbei erzählt er, er wäre Historiker und kenne sich besonders gut über das 20. Jahrhundert aus. Nur der riesige Scorcher will nicht so recht zum zerstreuten Gelehrtentyp passen, der sich mal kurz aus seinem einsamen Kämmerlein traut.

  • Gennadi Komow

    Gennadi Komow
    © L.J.Rubinstein

    Gennadi Komow (2103 - ?), Spitzname "Kapitän", zeigt schon als Jugendlicher sein großes Organisationstalent.

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